Mit einem konkreten Ziel beginnen
Kinder sparen leichter, wenn sie wissen, wofür. Ein Spiel, ein Fahrrad oder ein Konzertbesuch ist greifbarer als „Geld für später“. Schreiben Sie das Ziel und den Preis gemeinsam auf und rechnen Sie aus, wie viele Wochen oder Monate es bis dahin dauert.
Für jüngere Kinder sollte das erste Ziel in wenigen Wochen erreichbar sein. Ältere schaffen auch Sparziele über mehrere Monate.
Die Drei-Töpfe-Regel
Eine einfache Methode ist die Aufteilung in drei Töpfe: ausgeben, sparen und teilen. Ein Teil des Taschengelds steht sofort zur Verfügung, ein Teil wandert aufs Sparkonto, ein kleiner Teil ist für Geschenke oder eine Spende gedacht.
Welche Anteile Sie wählen, ist zweitrangig. Wichtig ist, dass die Aufteilung jeden Monat gleich abläuft und Ihr Kind sie selbst vornimmt.
Das Konto als Spar-Werkzeug
Auf dem Starterkonto sieht Ihr Kind in der App jederzeit, wie viel Geld da ist und wohin es geflossen ist. Für das Ersparte eignet sich ein getrenntes Konto: Manche Banken bieten Unterkonten oder Sparziele in der App an. Alternativ nehmen Sie ein Tagesgeldkonto auf den Namen Ihres Kindes, dort bringt das Ersparte auch Zinsen. Angebote dafür vergleichen wir auf U18Tagesgeld.de.
- Sparziel mit Preis aufschreiben
- Sparbetrag pro Woche oder Monat festlegen
- Getrenntes Konto oder Unterkonto für das Ersparte einrichten
- Den Fortschritt einmal im Monat gemeinsam anschauen
Durchhalten belohnen
Lassen Sie Ihr Kind das Ziel auch dann selbst erreichen, wenn es länger dauert als geplant. Ein Zuschuss zum Schluss kann motivieren, sollte aber die Ausnahme bleiben. Manche Familien zahlen eine Art Elternzins: Für jeden gesparten Euro legen sie im Monat ein paar Cent dazu. So wird spürbar, dass sich Geduld lohnt.
Fehler gehören dazu
Wird das Geld für etwas ausgegeben, das schnell langweilig wird, ist das eine wertvolle Erfahrung. Sprechen Sie darüber, ohne Vorwürfe und ohne das Geld zu ersetzen. Wer früh lernt, dass Geld nur einmal ausgegeben werden kann, trifft später bessere Entscheidungen.
Ein Dauerauftrag vom Starterkonto auf das Sparkonto, der kurz nach dem Taschengeld ausgeführt wird, macht das Sparen zur Routine: Erst wird gespart, dann ausgegeben.
Fazit
Ein konkretes Ziel, ein fester Sparbetrag und ein eigenes Konto machen Sparen für Kinder greifbar. Begleiten Sie die ersten Sparziele, lassen Sie Ihrem Kind aber die Entscheidung, wofür es sein Geld ausgibt.
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